

Ein anderer Fall, welcher zeigt, wie die Flüssigkeit den ordnungsgemäßen Betrieb der Pumpe beeinflussen kann, ist in Abbildung 3 dargestellt: in diesem Fall ist das Problem die Anwesenheit von Feststoffanteilen in der geförderten Flüssigkeit. Die Anwesenheit von verschiedenen Gegenständen, welche zufällig in den Wannen endeten (Fasern, Kabel, Teile der Verpackung, Bearbeitungsreste, Säckchen, Zigarettenstummel usw.) können Probleme, wie Verstopfung der Ansaugung oder der Laufradschaufeln, verursachen.
In Abbildung 4 sind auf den Flächen einer Gleitringdichtung die Auswirkungen eines Wärmeschocks zu sehen. Wenn eine Gleitringdichtung mit der Förderflüssigkeit , welche ihre Schmierung vornimmt und die beim Reiben der beiden Flächen erzeugte Wärme beseitigt, nicht ordnungsgemäß arbeitet, kann man eine erhebliche Temperaturerhöhung auf den Flächen der Dichtung feststellen. Wenn die kalte Flüssigkeit die überhitzten Ringe erreicht, treten im Inneren der Ringe Spannungen auf, welche ihre Verwitterung verursachen. Um dem Auftreten von Phänomenen dieser Art vorzubeugen, müssen die Ansaugbedingungen immer unter Kontrolle gehalten werden.
In Abbildung 5 kann man die vom Trockenlauf einer Vertikalpumpe verursachten Auswirkungen feststellen. Die Pumpen mit Vertikalachse und Führungsbüchse wuiden entwickelt, um bei konstanter Flüssigkeitsanwesenheit zu arbeiten. Die Förderflüssigkeit wird in der Tat auch für den Durchfluss und die Abkühlung der Wellenführungsbüchsen benutzt. Wenn die Pumpe ohne Flüssigkeit läuft, wird man eine Temperaturerhöhung im Bereich der Führungsbüchsen aufgrund von Reibung haben: diese Temperaturerhöhung kann zum Schmelzen und zur folglichen Beschädigung des Büchsenlagers und der Welle führen.
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