Selbstansaugende Horizontalpumpe für Chemieanlage
Das anfängliche Problem
In einer Chemieanlage trat die Notwendigkeit auf, zum Entleeren oder Umfüllen von Flüssigkeiten mit unterschiedlichen Lösungen (vorherrschend eine HCL-Lösung mit Raumtemperatur), und zwar in jeweils unterschiedlichen Umgebungssituationen, eine Reservepumpe zur Verfügung zu haben. Die Pumpe (notwendigerweise eine Horizontalpumpe) sollte transportierbar und mit Zündantrieb sein: in der Tat sollte die Pumpe in allen jenen Situationen, die in einer großen Chemieanlage (welche auch das Arbeiten bei einem Stromausfall umfassen) benutzt werden können.
Die vorgeschlagene Lösung
Die vorgeschlagene Lösung war eine
selbstansaugende Pumpe mit nackter Welle, einem vergrößertem Lager und einer elastischen Kupplung zum anschluss an den Dieselmotor. Es wurde als Material für die Pumpe PVDF (wegen seiner hohen und bekannten .
chemischen Beständigkeit gegenüber Säuren) gewählt. Die Pumpe mit Ansaugtank wurde auf ein Fahrgestell montiert, damit sie näher zu ihrem Einsatzort trasnportiert werden konnte. Sie wurde besonders sorgfältig zusammengebaut, um die Grundplatte des Motors von der Pumpenbasis getrennt zu halten, und um somit geringere Übertragungen von Vibrationen zwischen Motor und Pumpe zu haben.
Bemerkungen
Die Förderverfahren waren vorher immer mit einer Metallpumpe mit offensichtlichen und anhaltenden Problemen der Rostbildung an den mit der Flüssigkeit in Berührung kommenden Teilen, durchgeführt worden. Der Austausch gegen eine
Kreiselpumpe aus Kunststoff (PVDF) hat die mit der Beschädigung der Pumpe zusammenhängenden Probleme endgültig gelöst und damit zur Leistungsfähigkeit der Sicherheitsvorrichtungen der Anlage beigetragen. Modell: OMA100A (Arbeitspunkt: 10 m²/h @ 40 m w.c.). Die Pumpe wurde ferner zusammen mit einer Kurve über Fördermenge und Förderhöhe bei unterschiedlichen Drehgeschwindigkeiten geliefert: auf diese Weise, konnte das Volumen der umgefüllten Flüssigkeit mit einem Chronometer und Manometer einfacher bewertet werden.
Kreiselpumpe für Chlorungsanlagen
Das anfängliche Problem
Ein großer Verschleiß an einer Serie von in einer Wasserchlorungsanlage für Schwimmbäder installierten Pumpen, machte häufige Wartungseingriffe notwendig (in einigen Fällen war auch ihr Austausch notwendig).
SeitenkanalpumpenDer Verschleiß war auf die Anwesenheit von aufgeschwemmten Feststoffen (unmöglich zu beseitigen) in der Förderflüssigkeit,
(Calciumhypochlorit und isocyaniertes Chlorid), zurückzuführen.Dieses verursache einen Leistungsabfall. Der Kunde hatte außer den abrasiven Partikeln auch Raumprobleme, und musste die installierte Leistung niedrig halten.
Die vorgeschlagene Lösung:
Horizontalpumpe mit Gleitringdichtung (Baumaterial: PVC) anstelle von Seitenkanalpumpen. Dank der spezifischen Zeichnung des hydraulischen Teiles, konnte eine charakteristische Leistungskurve, ähnlich der einer Seitenkanalpumpe, erstellt werden
(hohe Förderhohe und niedrige Fördermenge)Außerdem war es möglich, die installierte Leistung niedrig zu halten, und zwar mit dem doppelten Vorteil, die Maße der Pumpe zu beschränken und die Energieverbrauche zu verbessern. Während der Planung musste die Notwendigkeit hydraulischer Leistungsfähigkeit mit den besonderen Bedürfnissen hinsichtlich der Abriebfestigkeit in Einklang gebracht werden. Es musste ferner garantiert werden, dass die Partikel mit einem Durchmesser von ca. 8 mm die Pumpe durchqueren konnten, ohne dass dabei Probleme ( Verstopfung oder Abrieb) an dem aus Gehäuse, Deckeln und Laufrad bestehenden Hydraulikkreis entstehen würden.
Bemerkungen
Die alten Seitenkanalpumpen wurden ausgewechselt, und zwar bei gleichzeitiger Beibehaltung von sehr ähnlichen Leistungen: wie hohe Förderhöhe und niedrige Fördermenge.Aufgrund ihres geringeren Raumbedarfs konnten die Pumpen besser in den Schränken der Chlorungsanlage installiert werden. Es wurde eine Pumpe OMA30A (Arbeitspunkt: 30 l/min @ 17 m w.c.) benutzt.
KREISELPUMPE FÜR EINE PRIVATE KLÄRANLAGE ,
Das anfängliche Problem
Eine große private Kläranlage hatte das Problem, die Häufigkeit der Wartungseingriffe, welche lange und unangenehme Stillstände der Desodorisationsanlage mit den sich daraus ergebenden Unannehmlichkeiten für die in der Nähe der Anlage wohnenden Menschen verursachte, zu verringern. Die benutzten Horizontalpumpen hatten Probleme mit der Dichtung und den Motorlagern, die häufig ausgetauscht werden mussten, wodurch sich höhere Verwaltungskosten ergaben.
Die vorgeschlagene Lösung:
Es wurde das gesamte Fördersystem durch den Einsatz von neuen Pumpen mit
doppeltwirkender Gleitringdichtung (aus SiC und PTFE) mit Wasserdurchlauf und Motoren mit besonderen für Axialbelastungen angemessenen Speziallagern ersetzt. Es handelt sich um Horizontalpumpen Modell OMA50B (Arbeitspunkt: 24 m²/h @ 10 m w.c.) aus PP. Durch die doppeltwirkende Dichtung, konnte die Lebenszeit der Pumpem verlangert und die an die Förderung von Flüssigkeiten gebundenen Probleme, welche zur Kristallbildung (das von den Rauchniederschlagstürmen kommende Wasser), vermieden werden. Außerdem konnte der Kunde eine Senkung der Verwaltungskosten um 13% verzeichnen.
Bemerkungen
Die doppelte Dichtung wird der "einfachen" vorgezogen, wenn
- während der Förderung vermieden werden soll, dass auch nur kleinste Flüssigkeitsmengen, welche vom Gesichtspunkt der Korrosion, Toxizität, sowie des Explosions- und Brandrisikos die Atmosphäre gefährden können, luftseitig austreten.
- Man arbeitet mit einer Flüssigkeit, welche aufgrund seiner Neigung zur Kristallisation und Bildung von Feststoffen im Bereich der Dichtung zur Atmosphäre hin, letztere schnell verschlissen wird. In diesem Fall dient zur Verhinderung der Kristallbildung eine zweite Dichtung.
- Bei Anwendung der doppeltwirkenden Dichtung wird ebenfalls das Zusammenkleben" der Dichtungsringe vermieden, wenn die Pumpe, ohne dass sich Flüssigkeit im Gehäuse befindet, für längere Zeit nicht benutzt wird. In diesem Fall wird die Schmierung der Dirchtungsringe durch die in der Kammer der Zweitdichtung befindlichen flüssigkeit gewährleistet.
Die meist benutzte Gleitringdichtung ist die hintereinander montierte und von sauberem Wasser durchströmte: aber in besonderen Fällen kann man eine luftverdichtete" Gleitringdichtung benutzen, oder es kann eine andere Flüssigkeit als Wasser für den Durchfluss benutzt werden.
Zum Beispiel gibt es Fälle, in denen das Wasser nicht mit der zu fördernden Flüssigkeit vereinbar (wie: Gefahr von wärmeerzeugenden Reaktionen) ist, oder andere, wo das Wasser sich nicht mit den Witterungsbedingungen vereinbaren lässt (z.B. Installation in Umgebungen mit Temperaturen unter 0°C). Man kann die doppeltwirkende Dichtung auch benutzen, um die Förderflüssigkeit vor eventueller, von draußen kommender, Verschmutzung zu schützen
Horizontale Kreiselpumpe aus PVDF
Das anfängliche Problem
Eine Horizontalpumpe aus Metall hatte laufend Probleme aufgrund von den in einer pharmazeutischen Anlage bei hoher Temperatur und hohem Druck geförderten Chlorwasserstoffdämpfen. Die Korrosionsprobleme traten vor allem auf Dichtungsebene auf.
Die vorgeschlagene Lösung
Horizontalpumpe aus PVDF und mit einer Dichtung aus PTFE/Keramik (mit PFA beschichteten Federn) und speziellen FEP-beschichteten O-Ringen. Es handelt sich um eine Pumpe OMA70 (Arbeitspunkt: 19 m²/h @ 20 m w.c.).
Bemerkungen
Die Fluorpolymere FEP und PFA sind, wie das PTFE, in ihren verschiedenen Konzentrationen und Kombinationen und bei Betriebstemperaturen, welche mit den Baustoffen der Pumpen Barbera kompatibel sind, gegenüber allen chemischen Agenten inert (45°C = PVC, 90°C = PP und 100°C = PVDF) . Aufgrund dieser technischen Eigenschaften werden sie zur Beschichtung von O-Ringen und von Federn für Dichtungen benutzt.
Savino Barbera S.n.c. - Via Torino 12 - 10032 Brandizzo (To) - ITALIEN
Tel. (+39) 011 913 90 63 - Fax (+39) 011 913 73 13
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